Die Diplomatenallee

Neuer Roman

Bonn, Frühjahr 1974. Die Hauptstadt der Bundesrepublik bekommt spektakulären Zuwachs: 100 Frauen und Männer aus der DDR ziehen an den Rhein, manche bringen ihre Kinder mit. Offiziell arbeiten sie in der Ständigen Vertretung der DDR an der Diplomatenallee 18. Die Politprominenz feiert das Projekt, doch die Nachrichtendienste sind alarmiert. Eine unbeteiligte Bonner Bürgerin gerät in den Fokus, weil sie über besondere Fähigkeiten verfügt.

Heike Holländer lebt zurückgezogen mit Mann und Kindern, manchmal hilft sie im Schreibwarenladen der Familie mit. Eines Tages steht ihr alter Uni-Professor vor ihr, der Leiter des Instituts für Graphologie. Überraschend will er an vergangene Zeiten anknüpfen, vor allem an Heikes enorme graphologische Begabung: Niemand kann aus einer Handschrift so viel herauslesen wie sie.

Heike lehnt ab. Sie darf und will mit der Graphologie nichts mehr zu tun haben, aus gutem Grund. Auch hat sie mit dem Professor nur schlechte Erfahrungen gemacht und traut ihm nicht über den Weg. Doch dann hört sie, dass er in den Aufbau der Ständigen Vertretung der DDR in Bonn verstrickt ist, und seine Bitte erscheint in einem neuen Licht. Einen Augenblick zögert sie, anstatt ihn abzuwimmeln, und schon ist es zu spät.

„Die Diplomatenallee“ holt ein unbekanntes Kapitel der deutsch-deutschen Teilung ans Tageslicht.

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Zuletzt erschienen:

Das Mädchen aus der Severinstraße

Köln, 1937. Eine junge Frau aus der Südstadt wird als Fotomodell entdeckt. Sie soll das Gesicht der Nazi-Propaganda werden – gegen ihren Willen.

Jahrzehnte später: Das Fotomodell von damals gerät mit der Enkelin aneinander. Die Enkelin arbeitet im Kölner Jugendamt und hegt ein Nähe-Distanz-Problem. Sie ahnt nicht, welche Vergangenheit die Großmutter hat.

Blanvalet Verlag 2019. Seit März 2021 auch als Taschenbuch.

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